Tag 511 – Morgenroutine

Willkommen zurück in meinen Konfetti-Wochen! Wie lange liest du schon mit? Möchtest du auch mal so ein Glücksprojekt starten? Ich warne dich, fängst du einmal damit an, kannst du nie mehr zurück. Du willst definitiv dein Leben zum Besseren wenden. Ich habe einen kleinen Rückblick gewagt, in meinem eigenen Glücksprojekt. Mir ist aufgefallen, dass mal ein Update zum Thema Morgenroutine fällig ist.

Eine Morgenroutine zu haben, scheint derzeit in aller Munde. Zumindest für mich und für Leute, die sich mit Persönlicher Weiterentwicklung beschäftigen. Das ist der aller erste Schritt. Das A und O. Das verhält sich wie Milch zum Müsli: Man kann das Müsli auch ohne Milch essen, aber es ist etwas trocken und langweilig und könnte einem auf Dauer schlecht bekommen.

Hal Elrod – Miracle Morning hatte damit angefangen, dass ganze Thema für jederman auf den Tisch zu bringen und mit Anleitung sozusagen. Wer das Buch nicht kennt – nicht schlimm. Ich habe es auch nie gelesen und dennoch eine Ahnung, was darin steht. Das ist wie mit einem Bullet Journal – wer das Original von Ryder Carrol nicht kennt, kann trotzdem ein BuJo führen. Dafür bekommt man mittlerweile genügend Anreiz im Internet.

Was ist eine Morgenroutine?

Eine Morgenroutine ist die eigene Routine am Morgen. Wort Wörtlich. Allerdings ist diese Routine gewissen Grundsätzen unterlegen, damit man sagen darf, dass man eine Morgenroutine hat. Einfach aufstehen, Zähne putzen, Duschen, anziehen und los – das zählt nicht. Eine Morgenroutine soll die für dich richtige Kombination aus Achtsamkeits-Elementen sein. Du sollst nicht einfach nur Aufstehen und deinen Tag leben. Du sollst aufstehen und dir bewusst sein, dass jeder Tag wichtig ist. Jeder Tag wichtig für dich, deine Ziele, Träume und Visionen umzusetzen.

Wie du deine Morgenroutine nun gestaltest, ist dir überlassen. Beliebt ist, sein Handy ausgeschaltet zu lassen und nur für sich zu sein. Du kannst Sport machen, Journaling und den gestrigen Tag reflektieren oder dich auf den heutigen Tag vorbereiten. Meditieren, einem Hobby nachgehen oder ein Buch lesen, sind weitere beliebte Elemente.

Du bist ganz bei dir. Zwanzig Minuten oder eine Stunde – es kommt darauf an, wie viel Zeit du hast. Manche Menschen stehen auch gerne früher auf, um sich ganz in Ruhe vor Familie oder Partner oder Alltagsroutine ihrem Morgen zu widmen. Denn so wie der Morgen verläuft, so wird der Tag. Nicht umsonst gibt es dieses Sprichwort, „mit dem linken Bein aufstehen…“ was doch nur bedeutet bedeutet, dass es einen schlechten Tag in den Start gibt – und dieser beeinflusst uns.

Zugegeben ich habe meine Routine verloren – durch die Schwangerschaft und dann durch das Baby. Schlaf ist mir einfach zu wichtig. Und wenn alle wach sind, habe ich oft keine Stunde mehr für mich. Meine Morgenroutinen erledige ich nun über den Tag verteilt. Mein großer Wunsch ist jedoch wieder zurück zu kommen. Es ist wunderbar, wenn der Tag beginnt und man bereits so produktiv war. Mein idealer Start in den Tag sieht folgendermaßen:

  1. Mediation 10 Min.
  2. Dankbarkeit – 1 bis 3 Punkte
  3. Mundhygiene + Wasser trinken
  4. Stretching / Yoga 5 Minuten
  5. Morgenseiten 20 Min.
  6. Journaling – Tagesorganisation 10 Min.

Damit ist gut eine Stunde rum. Die Dauer ist eine ungefähre Angabe. Eher eine Richtlinie. Alles wie es mir an dem Morgen gerade passt. Es kann auch mal kürzer werde. Ich gebe dir meine ideale Morgenroutine als Beispiel – der ideale Start in den Tag sieht bei jedem Menschen anders aus.

Wie sieht dein idealer Start in den Tag aus?

So individuell wir alle sind, so individuell sind auch unsere Bedürfnisse. Lass dir nichts einreden von mir, Oprah Winfrey, Dan Harris, Gretchen Rubin oder Tobias Beck – eine Morgenroutine ist etwas sehr persönliches und du kannst sie dir gestalten wie du es möchtest! Das ist ein wichtiger Punkt. Natürlich kann man einmal schauen, was erfolgreiche Menschen so tun, nach dem Aufwachen. Und bestimmt hat ihre Morgenroutine auch ein bisschen was mit der Kontinuität ihres Erfolges zu tun, aber am Ende musst DU allein wissen, was dir gut tut und was du brauchst, um in den Tag zu kommen. Ich brauche Ruhe, du vielleicht Musik und Tanz!? Finde es heraus und dann gestalte deine perfekte Morgenroutine. Und schließlich, nicht vergessen: Komm ins Umsetzen!

4 Gedanken zu “Tag 511 – Morgenroutine

  1. carasmelody schreibt:

    Meine Morgenroutine, wenn ich sie schaffe, ist am liebsten zehn Minuten Meditation, Kaffee mit den Katzen, aus dem Fenster guggen, Dankbarkeit formulieren (im Kopf bzw schriftlich). Oft höre ich dazu Instrumentalmusik… Manchmal teil ichs mir auf zwischen daheim und im Zug 😉

    Gefällt 1 Person

  2. enorae schreibt:

    Ich versuche grade auch, eine Morgenroutine zu etablieren, aber bin noch am rumprobieren. Wegen der Uni muss ich häufig so früh aufstehen, dass es mir widerstrebt, noch mehr als das Nötigste morgens einzuplanen… Das Handy weglassen, ein großes Glas Wasser trinken- das schaffe ich aber immer. Eine Morgenmeditation finde ich auch toll, aber wie gesagt- davon, es jeden Tag zu tun, bin ich noch sehr weit weg …

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