Tag 439 – Bedürfnisse

Welche Bedürfnisse hast du? Kannst du das spontan sagen? Kannst du in dich hinein hören und auch hinhören? Kommt irgendein Bedürfnis hoch? Alle Welt und mich eingeschlossen redet von Achtsamkeit, Entspannung, Ruhe, etc. Vielleicht brauchst du aber genau das Gegenteil? Traust du dich das einzufordern?

Vor ein paar Tagen habe ich genau diesen Gedanken gelesen – Bedürfnisse ändern sich mit der Zeit. Mal brauchen wir Entspannung und Selbstbesinnung und manchmal Abenteuer und Spaß! Was für Bedürfnisse hast du gerade? Diese ganze Spiritualität- und Achtsamkeitsschiene passt eventuell gar nicht zu deinem Leben gerade. Du hast genug herum gesessen und nichts getan. Du spürst Langeweile. Du spürst Stillstand. Du spürst Routine, die dich jedoch nicht beruhigt oder „entstresst“, sondern immer weiter runterzieht. Selbstliebe hat nicht immer was mit Schaumbad und Schokopralinen zu tun. Sondern sich seiner Bedürfnisse bewusst zu werden. Wenn dir gerade danach ist in einem Hochseilgarten herumzubalancieren oder in Schweden eine Kanu-Tour zu buchen. Dann ist auch das ein Bedürfnis und sollte ernst genommen werden.

Es gibt verschiedene Arten von Bedürfnissen. Unsere Grundbedürfnisse sind Ernährung, Schlaf und Sauerstoff. Als soziales Wesen brauchen wir auch Zuneigung, Geselligkeit und Entspannung. Doch um uns so richtig wohl zu fühlen, um unser ganzes Dasein zu entfalten gilt die Mischung zwischen, Abenteuer, Kreativität (das muss nicht künstlerisch sein, etwas erschaffen steht im Vordergrund), Freude und Liebe, Sinn, etc.

So kannst du dich vortasten – sind deine Grundbedürfnisse gedeckt? Sind deine Bedürfnisse als Mensch gedeckt? Bekommst du Zuneigung (von dir, von deinem Partner, deiner Famillie…), hast du ein soziales Umfeld, entspannst du mit Freunden oder machst du auch mal Pausen von der Arbeit? Ja? Gut! Dann fehlt es dir, andere Bedürfnisse zu decken.

  • Abenteuer
  • Kreativität
  • Herausforderung
  • Spaß
  • Wachstum
  • Kultur
  • Gemeinschaft
  • Humor
  • Genuss
  • Selbstverwirklichung

Oder fällt dir noch mehr ein? Das Schwierigste ist wohl, wie so oft, auf sich zu hören und seine Bedürfnisse zu erkennen, sich zu erlauben, seine Bedürfnisse ehrlich zu benennen und sie laut auszusprechen oder aufzuschreiben. „Ich brauche mehr Humor in meinem Leben.“ Klingt bei dir etwas? Versuch es mit anderen Bedürfnissen und schau, wie dein Körper reagiert. Ich hoffe, dieser Beitrag konnte dir irgendwie helfen.
Alles Liebe

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