Tag 405 – Dankbarkeit

Hallo und Danke, dass du vorbeischaust. Auch das will einmal gesagt sein und mehr noch bei diesem Thema heute! Dankbarkeit! Was bedeutet sie, was bewirkt sie und was bringt mir das auf lange Sicht?

„Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.“

Wenn man ein materielles oder nicht-materielles Geschenk annimmt und dieses bei einem selbst ein positives Gefühl auslöst, ist man dankbar. Dabei hat ein Geschenk alle möglichen Gesichter: Man kann Gott oder dem Universum für sein Leben dankbar sein, oder seiner Freundin für ihren Rat oder den Erhalt seines Monatsgehalts, ebenso wie für das Bett, was man sich erspart hat, das Fahrrad, was man sich kaufen oder das leckere Essen, was man genießen konnte. Es kann von Metaphysischem bis zum Physischen alles ein, wofür man dankbar ist. Alles kann uns ein erhebendes Gefühl geben.

ÜBUNG: Schreibe eine Woche lang jeden Tag eine kleine Liste, zwischen 5 bis 10 Dinge für die du dankbar bist.

Es verändert dich! Ohne Witz. Umso länger du es machst, umso intensiver wird es. Irgendwann gehen dir nämlich die Standard-Gründe, wie Essen, Haus, Gesundheit, Familie, etc. aus. Und dann geht es erst richtig los. „Das Eis, was ich auf dem Nach-Hause-Weg spontan gegessen habe.“ „Der Schmetterling, der mir beim Joggen eine Weile gefolgt ist.“ „Der Sonnenuntergang.“ „Der Anruf einer alten Freundin.“ Und so weiter. Du wirst mit der Zeit aufmerksamer und achtsamer. Dankbarkeit ist so einfach und so wirkungsvoll!

Alles ist wissenschaftlich bewiesen. Im Internet findest du zum Thema Dankbarkeit so unendlich viele Seiten, Artikel und Videos – alle sind sich einig, Dankbarkeit gibt dir auf lange Sicht mehr Zufriedenheit und Glück. Einfach so. Denn, wenn du dankbar bist, bist du im Hier und Jetzt und haderst nicht mit der Vergangenheit und grübelst auch nicht über die Zukunft. Und es sind immer positive Gedanken, die du hast. Selbst, wenn du für etwas in seiner Grundform Negatives dankbar bist, bist du ja dafür dankbar, weil es dich etwas gelehrt hat oder dich zu etwas geführt hat.

„Es sind nicht die Glücklichen die dankbar sind,
sondern die Dankbaren die glücklich sind.“

Wer kennt den Spruch nicht!?

Also, sei dankbar!

  • Schreib eine Liste
  • Druck dir endlich die Fotos auf deinem Handy aus, die dich an schöne Momente erinnern für die du dankbar bist
  • Stehe morgens mit einem Lächeln auf und sei dankbar, dass du überhaupt aufgewacht bist – Tausende andere Menschen sind es nicht
  • Betrachte deine Umgebung, die Sonne, die Wolken, erhöre dein Umfeld, rieche den Moment – sei dankbar für deine Sinne
  • Sage öfter „Danke!“ und gib den Menschen, ein Lächeln, ein Taschentuch, wenn sie es brauchen, bring der Kollegin einen Kaffee, lass jemandem beim Aussteigen den Vortritt

Dankbarkeit macht dich ausgeglichener, ruhiger, ist „Aktive Meditation“. Ich selber bin noch nicht 100% meines Tages dankbar, aber ich merke den Unterschied, auch wenn ich „nur“ mit positivem Denken aufwache und meine Listen schreibe. Versuch es doch auch mal!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s