Tag 397 – Kapitel 10 – Spiritualität

Willkommen zu einem neuen Thema! Die folgenden Wochen werde ich mich mit dem Thema Spiritualität beschäftigen. Ewigkeit nennt Gretchen Rubin in ihrem eigenen Glücksprojekt diesen Abschnitt. Ihr Ziel war es wegzukommen, von dem aktuellen und oberflächlichen, hin zu mehr Tiefe, Zeitlosem und Metaphysischem. Sie wollte sich darin üben, mit einem erfüllten und dankbaren Geist (Spirit) zu leben. Außerdem mehr das Wunder des Moments und ihres gewöhnlichen Lebens wahrzunehmen. Zudem das Glück der anderen vor ihr eigenes stellen.

Für diesen Monat wollte Gretchen Rubin sich auf folgende Dinge konzentrieren:

  • Bücher lesen, die Katastrophen-Themen wie Scheidung, schwere Krankheiten, Behinderungen, finanzieller Ruin und andere Schicksalsschläge beinhalten um eine andere Perspektive, auf das eigene friedliche Leben zu haben,
  • ein Dankbarkeits-Tagebuch führen,
  • und es einem spirituellem Meister gleich tun.

So viel zu meinem Glücks-Guru. Was ist nun mit mir? Wie stehe ich zu Spiritualität? Ich muss sagen, dass ich durch meine Lektüren rund um da Glücksprojekt, im vergangenen Jahr, sehr viel mehr über Spiritualität nachdenke, und auch viel spiritueller geworden bin. Ich bin kein religiöser Mensch. Glaube dennoch an eine höhere Macht, die jeder nennen kann wie er möchte – Gott, Energie, Universum, Liebe.

Ich habe bereits eine Dankbarkeitspraxis. Jeden Morgen und oft auch abends rufe ich mir mehrere Sachen, Umstände oder Menschen in Erinnerung für die ich dankbar bin. Ich schaffe es nicht jeden Tag zu meditieren, aber ich bemühe mich sehr, es so oft wie möglich in meine Morgenroutine mit einzubinden. Zumindest auch während des Tages bin ich bemüht, öfter inne zuhalten und mich zu besinnen. Auch das gehört für mich zu Spiritualität – Achtsamkeit, das bewusste Wahrnehmen des Augenblicks.

Überhaupt bedeutet für mich Spiritualität, das Leben nicht einfach „abzuleben“, sondern zu erleben, zu fühlen und wahrzunehmen. Es vollständig in sich aufzusaugen und andere Energien und Seelen wahrzunehmen. Ziel für mich wäre es Frieden zu haben, eine buddhistische Gelassenheit, ein Vertrauen auf den Fluss des Lebens. Es gibt Menschen, die das ausstrahlen. Meist rechnen wir ihnen etwas Hippie-mäßiges an. Frieden und Freude, Luft und Liebe. Unbekümmertheit. Sind Wörter, die mir in den Sinn kommen. Gerne würde ich mich in etwas leichteres konvertieren. Seit die Kinder auf der Welt sind, ist Sorge mein zweiter Vorname. Ich versuche meine Sorgen und Ängste durch Kontrolle und Strenge zu kompensieren. Und ich mag es nicht, wenn ich das zu 100 Prozent auslebe. Ich wäre gern öfter ein Sonnenschein, eine begeisterte Mama, die albern und unbeschwert sein kann – über das Albernsein hatte ich bereits mal geschrieben.

Ich weiß nicht, ob ich mich richtig erklären kann. Ich versuche nun ein paar Stichpunkte für diesen Monat zu notieren.

  • „Gespräche mit Gott“ lesen, Author: Neale Donald Walsch
  • Ängste und Sorgen definieren und, wenn möglich, lösen
  • Dankbarkeitspraxis und Meditation ausbauen
  • Achtsamkeitsrituale einführen
  • Mehr im Higher-Self sein

HIGHER SELF: Höheres Selbst ist ein Begriff, der mit mehreren Glaubenssystemen verbunden ist, aber seine Grundvoraussetzung beschreibt ein ewiges, allmächtiges, bewusstes und intelligentes Wesen, das das eigene wahre Selbst ist.

Aus dem Englischen, Quelle: wikipedia

Das Higher Self ist das Gegenteil deines Lower Selfs, des niedrigsten Selbst, was sich durch Kontrolle, Passivität, Starre, Enge und Ego beschreiben lässt. In diesem Modus bist du rein aufs Überleben gestimmt und wirst von deinen Ängsten gesteuert. Die Idee hinter diesen beiden Formen des Daseins ist es, dich so oft wie möglich, möglichst für immer in dein Higher Self zu konvertieren.

Das Higher Self hat eine andere, eine spirituelle Perspektive aufs Leben. Es erkennt, dass wir alle miteinander verbunden sind und jede Seele etwas beiträgt zum Universum. In deinem Higher Self, wärst du so, wie ich es zuvor beschrieben habe: friedlich, leicht, ohne Angst, sondern mit Vertrauen ins Leben. Du bist nicht passiv, sondern aktiv ohne gestresst zu sein. Du erschaffst bewusst etwas für die Gemeinschaft. Mutter Theresa, Gandhi, Buddha, Oprah Winfrey, Barack Obama, das sind schnell aufgezählt so Menschen, die viel in ihrem Higher Self sind oder waren. Auch Bill Gates, Steven Jobs, Joe Dispenza und Deepak Chopra waren und sind solche Menschen. Ich denke, dass ich mich bisher gut erklärt habe. Im Laufe des Monats gehe ich noch einmal genauer darauf ein.

Was bedeutet für dich Spiritualität? Klingt zu hochgestochen? Wie hältst du es mit Religion? Was für Ansichten hast du über Seelen, Anziehungskraft, feinstoffliche Energie? Hast du jemals über all das nachgedacht?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s