Tag 389 – Wandel deine Träume in Ziele um!

Willkommen zurück! Wir haben nun eine Bestandsaufnahme gemacht – den status quo notiert, haben unser Leben dadurch reflektiert. Unsere Vergangenheit ein wenig, unsere Gegenwart. Wir haben über unsere Talente nachgedacht und über unsere Bestimmung in diesem Leben, auf dieser Welt. Heute möchte ich auf das Thema Träume und Wünsche ein wenig näher eingehen.

Hast du Träume? Kannst du sie benennen? Ein Traum ist für mich ein Wunschziel – etwas, dass ich erreichen möchte. Das kann etwas sein, dass du heute oder in den nächsten Tagen erreichen möchtest. In einem Monat, in einem Jahr oder in zehn Jahren. Es gibt also sehr kleine Träume und es gibt sehr große Träume. Sie können alle Bereiche unseres Lebens betreffen. Wir kennen aus den Medien die Begriffe: Traumjob, Traumpartner, Traumfigur, Traumurlaub. Doch was bedeutet es wirklich?

Ein Traum
ist ein sehnlichster, unerfüllter Wunsch.

Definition nach Google

Etwas wonach wir uns also sehnen. Und was unerfüllt ist. Das klingt fast traurig. Sei es drum. Also ist doch unser Wunsch, diesen Traum zu erfüllen! Somit sollten wir unsere Träume in Ziele umwandeln. Ziel klingt nach einem Plan und nicht so wabbelig wie sehnlichst erwünscht. Also, welche Ziele hast du für diese Woche? Für diesen Monat, für dieses Jahr? Was ist dein Zieljob? Möchtest du die nächsten 30 Jahre in diesem selben Job arbeiten? Oder möchtest du aufsteigen, einen andere Stelle im Unternehmen oder doch nochmal komplett die Branche wechseln? Was kannst du tun, in dieser Woche, in diesem Monat, in diesem Jahr, um diesem Ziel alias Traumjob, näher zu kommen? Kannst du Bücher lesen? Kannst du die beste Mitarbeiterin oder der beste Mitarbeiter in deinem Bereich werden? Kannst du mit dem Chef reden? Kannst du dich weiterbilden? Kannst du ein Praktikum in der anderen Branche machen? Dann fang an! Notier es dir!

Nicht ablenken lassen!

Was ist mein Ding? Ich will schreiben. Ich will Schriftstellerin werden. Dafür muss ich mein Schreiben verbessern. Themen finden, was für Bücher ich schreiben will. Ausbauen, was ich derzeit machte. Ich habe meinen Job als Deutschlehrerin an der Uni gekündigt. Bin die Karriere-Leiter als Vertreterin für Naturkosmetik wieder herunter gestiegen. Denn das lenkt nur ab! „Ich will das ja gar nicht für immer tun“, war meine Erkenntnis. Das macht vielleicht für den Moment Spaß, aber wenn ich meinen Lebenstraum (!) meinen Traumjob (!) als Schriftstellerin ernst nehmen möchte, wenn ich mich ernst nehmen möchte, dann muss ich mal tatkräftig in diese eine Richtung gehen. Ich gebe noch Privatunterricht in Deutsch – weil ich da mehr verdiene als angestellt zu sein. Das ist mein „side-hussel„, meine Stütze auf dem Weg, mein Ziel zu erreichen.

Ich rede also nicht davon, dass alle ihren Job kündigen sollen, damit sie ihrem Traumberuf nacheifern können. Nein, aber du solltest einen Plan haben. Erst das Ziel, dann der Plan. Wenn du gerne einen Blumenladen eröffnen willst, dann nimm zwei Wochen Urlaub von deinem Job und mach mal ein Praktikum bei einem Floristen. Mach einen Kurs im Blumen binden. Geh in diese Richtung! Schau, ob du Talent hast. Schau, ob es wirklich etwas für dich ist. Und wenn du dich getäuscht hast, ist es nicht so schlimm. Dann hast du ein neues Hobby, aber du hast es wenigstens versucht!!

Ich habe nun wieder das Beispiel Beruf aufgegriffen. Was ist mit einem anderen Bereich? Dem Traumpartner? Es gibt nicht nur den einen. Ganz bestimmt nicht. Es gibt eine große Anzahl an Mensche, die für dich den richtigen Partner darstellen. Klopft er an deine Tür? Nein! Das wird er nicht.

„Sei der Mensch,
den du selber gerne treffen würdest.“

… und fang‘ heute damit an, dieser Mensch zu sein.

Erstmal solltest du mit dir selber klar kommen. Bist du die Nummer 1? Wärst du gerne dein eigener Partner? Du kannst niemanden wirklich lieben, wenn du dich selbst nicht liebst. Wie kannst du etwas von jemandem anderen verlangen, wenn du selber nicht dazu bereit bist? Also fang erstmal bei dir an! Wenn der aktuelle Partner nicht der richtige ist – raus aus der Beziehung! Versuch erstmal alleine und mit dir selber klar zu kommen. Du hast Angst vor dem alleine sein? Wir sind alle allein. Du wirst allein geboren (wenn du kein Zwilling oder Mehrling bist) und du wirst alleine sterben. Und das ist gut so. Du bist der beste Freund deines eigenen Ichs. Du musst erstmal deine Probleme lösen – erwarte das niemals von deinem Partner.

Wenn du das nach einem Jahr oder so geschafft hast, dich selber so anzunehmen, wie du bist, dann kannst du auf die Suche gehen nach einem Partner. Ich meine das weniger fanatisch, eher die Mischung zwischen geplant, gewünscht und visualisiert. Er oder sie wird nicht an deine Tür klopfen – nicht zwingend. Also misch dich unter die Leute! Geh auf Partys, mach die Augen auf, wenn du durch die Welt gehst, lächle, such dir ein gesellschaftliches Hobby. Zeig, dass du bereit bist. Benutze Apps für die Partnersuche oder lern eine neue Sprache (hat bei mir gut geholfen… 😉 ). Am Ende ist es wichtig, dass du nicht verzweifelst, offen bist, positiv denkst und dies auch nach außen ausstrahlst ! Wenn du Visualisierungen machen möchtest; stell dir vor, wie dein Traumpartner aussehen, was er tun sollte, wie er sein sollte. Und alles in allem – sei geduldig. Er oder sie wird dir nicht von einem auf den anderen Tag über den Weg laufen. Ich habe Jahre gewartet, aber über die Zeit die feste Überzeugung niemals verloren, dass ich einen richtig guten Partner finde.

So kannst du deine Träume in Ziele umwandeln. Lass nicht zu, dass dein Leben ein einziger unerfüllter Wunsch bleibt. Geh es an. Stück für Stück. Mach kleine Ziele. Im Internet gibt es einen Haufen Tipps dazu, wie man seine Ziele umsetzen kann. Ansonsten stehe ich auch gerne zur Verfügung, schreib mir unter meingluecksprojekt@gmail.com oder folge mir auf Instagram @gluecksprojekt

2 Gedanken zu “Tag 389 – Wandel deine Träume in Ziele um!

  1. enorae schreibt:

    Das war ein wirklich inspirierender Beitrag! Ich denke, jeder weiß, was er sich vom Leben wünscht, aber die wenigsten ergreifen reale Schritte in diese Richtung. Du hast Recht, schon kleine Schritte zählen 🙂 Zeit, mal wieder über meine Träume nachzudenken. Wobei das Happiness-Projekt ja schon ein Schritt Richtung „glücklich leben“ ist..

    Gefällt 1 Person

    • Nora schreibt:

      Danke dir, Nora. Ja, definitiv. Bei mir ist ja nun schon ein Jahr um und es hat sich wirklich was verändert. Mehr in meinem Kopf wahrscheinlich, aber da fängt es ja schließlich auch an! Mach weiter so – ich bin gespannt, wie du diesen Monat mit dem Thema Zeit umgehst.

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