Tag 377 – Mach eine Bestandsaufnahme

Hallo ihr Lieben!! Heute möchte ich mich dem Monatsthema „Lebensvision“ annähern. Viele Menschen tun sich schwer damit, eine Lebensvision für sich zu definieren. Das liegt auch daran, dass sie vielleicht ein wenig in der Luft schweben, sich selber und ihre Berufung nicht kennen. Sonst wäre die Lebensvision, der Weg, den man gehen möchte, recht klar. Wenn nicht der komplette Weg bis ins Detail, so doch zumindest das Ziel, das übergeordnete Thema, der eigene Sinn des Lebens. Um sich eine Lebensvision zu definieren, ist das Selbstbewusstsein sehr wichtig. Sich über sich selbst bewusst zu sein. Um dies zu erreichen, kann man eine „Bestandsaufnahme“ machen.

Wer bin ich?

Für diese Bestandsaufnahme sind essentielle Fragen das A und O. Ohne Selbstreflexion, kommen wir nicht weit. Wir sollten uns kennen und in weiteren Schritten auch wissen, warum wir in einigen Situation so reagieren und in anderen anders. Diese Selbstreflexion kann eine Zeit dauern, je nachdem wie viel Selbstbewusstsein jemand mit sich trägt. Aber den Anfang machen einige Grundfragen, die sich leicht beantworten lassen.

Schritt 1: Wenn du mitmachen möchtest, nimm dir einen Stift und ein Blatt Papier und beantworte folgende Stichpunkte:

  • meine Arbeitssituation und meine bisherige Ausbildung
  • mein Wohnort und meine Wohnsituation (WG, Zweiraum-Wohnung, Reihenhaus, etc.)
  • meine Herkunft und meine Herkunftsfamilie,
  • meine eigene familiäre Situation (Single, Partner, Familie),
  • meine Hobbys und meine Vorlieben
  • mein soziales Umfeld (Freunde, Bekannte, Kollegen),
  • mein Glaube oder Spiritualität,
  • meine Wünsche und Träume

Schritt 2: Das sind alles Fakten. Bis vielleicht auf den letzten Punkten. Das ist der aktuelle Stand. Und nun gehst du Punkt für Punkt durch und gibst Schulnoten von 1 für sehr gut bis 6 ungenügend. Du fragst dich zum Beispiel: Bin ich mit meinem Singleleben so zufrieden wie es ist? Finde ich meine Wohnsituation in Ordnung? Mag ich meine Arbeit? Wie bewerte ich das Verhältnis zu meinen Eltern? Führe ich meine Hobbys genügend aus? Beim letzten Punkt halten wir inne. Unsere Wünsche und Träume verdienen immer eine 1. Daher fragen wir an dieser Stelle: Gehe ich meinen Wünschen und Träumen ausreichend nach?

Nun hast du sicherlich schon etwas grübeln und abwägen müssen. Denn schnell kommt auch mal dieser Gedanke ins Spiel „ich sollte…“ – „Meine Arbeit wird mir gut bezahlt, mein Chef behandelt mich gut und auch meine Aufgaben gehen mir leicht von der Hand, daher sollte ich eigentlich zufrieden sein,… aber,…“ – immer, wenn ein „aber“ nach dem ich sollte kommt, ist das kein gutes Zeichen. Aber dabei belassen wir es mal.

Schritt 3: Jetzt geht die Selbstreflexion los. Wir fragen nach dem Warum? Wenn alles gut ist in meinem Job, warum gebe ich meiner Arbeitssituation nur eine 3? Was möchte ich anders machen? Was fehlt? Meiner Partnerschaft gebe ich ein klares ‚mangelhaft‘. Warum? Liegt es an mir? Oder an meinem Partner? Was läuft falsch und was könnte ich heute tun, um das zu ändern?

Schritt 4: wäre dann, wer kann es erraten!? Handeln! Wenn du nicht ewig auf der Stelle treten möchtest und ein befriedigend, mangelhaft oder sogar ungenügend für dein Leben nicht gelten lassen möchtest, dann muss etwas getan werden! Du musst handeln! Du hast ein Leben. Du hast eine Bestimmung. Und das sollte nicht mit ausreichend bewertet werden, sondern mindestens mit ’sau gut‘. 😊

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