Tag 342 – Gleichgewicht

Hallo und willkommen zurück! Danke, dass du her gefunden hast. Ich selber komme mir momentan wie ein Besucher auf meinem eigenen Blog vor, da ich gefühlt, ewig nicht mehr hier war. Es hat mich regelrecht Überwindung gekostet hier aufzutauchen und das „Neuen Beitrag erstellen“-Tool zu öffnen. Aber nun habe ich es geschafft und bin hier, um mich zu sortieren.

Es kommt langsam wieder Normalität in mein Leben rein, sofern das möglich ist und auch meine Gedanken kommen langsam zur Ruhe. Meine Gewohnheiten-Liste – neudeutsch: „habit-tracker“ – füllt sich langsam wieder mit Kreuzen, statt mit Strichen. Ich möchte gerne wieder mehr Kreuze bei ‚Kreativität‘, ‚“Schreiben‘ und auch ‚Instagram‘ setzen, denn sind es doch diese Dinge, die mir Energie geben und mich letztlich in mein Gleichgewicht bringen.

Das ist mir aufgefallen. Ich war und bin es noch immer: ohne Energie. Vielleicht könnte man von einer depressiven Stimmung sprechen, aber ich würde es eher als lustlos oder energielos bezeichnen. Ich habe meine Familie versorgt und mich soweit wie möglich und zu mehr war einfach keine Energie in mir.

Das will ich wohl betonen, nicht, dass jemand hier denkt, ich wäre fremd gegangen und hätte mich längst etwas anderem gewidmet. Nein! Leider nein. Das wäre ja schön für mich. Aber so ist es nicht. Nach einer Weile habe ich mir gesagt, dass es so nicht weiter gehen kann. Wo hole ich normalerweise meine Energie her? Nachgedacht, notiert:

  1. Wenn ich gefühlt die Kontrolle über mein Leben habe – also alle Termine im Blick, Wäsche gewaschen, Essensplan, etc. damit ich
  2. Den Kopf frei habe für „mein Ding“, also Kreativität, Schreiben, Soziale Medien, soziale Kontakte, Telefonieren

Jetzt ist die Kontrolle über mein Leben wieder da und ich habe den Kopf frei für meine Dinge, die ich Stück für Stück wieder in meinen Alltag integriere, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Meine Energiehaushalt auszubalancieren. Ich habe es selber schon so oft hier notiert!

Es ist so wichtig, an uns selber zu denken. Immer nur geben und für andere denken und machen, machen, machen kann auf lange Sicht nicht gut sein. Wir müssen sehen, wo unsere Energie-Tankstelle ist. Bei einer langen Autofahrt achten wir auch auf unsere Tankanzeige und halten Ausschau nach einer Raststätte und berechnen, ob wir die nächste nehmen oder ob es noch bis zur übernächsten reicht. Genau so sollten wir auch mit unserer Energie umgehen!

Innehalten, Leute! Innehalten, prüfen was in uns los ist. Wie viel Energie ist da? Kurzer Check und dann – auch ganz wichtig – handeln! Um beim Beispiel mit dem Auto zu bleiben: Wenn mein Mechaniker zu mir sagt, dass die Reifen oder die Bremsen unbedingt gewechselt werden müssen, weil es sonst gefährlich wird, dann mache ich das zeitnah, damit es nicht gefährlich wird. Dasselbe gilt für uns; wenn mein Gefühl, Intuition oder schlichtweg meine Laune mir sagt, dass etwas nicht in Ordnung ist, dann sollte ich schauen, was nicht stimmt und dann wechseln – Gewohnheit, Laune, Umgebung, was auch immer nötig ist.

Was mir persönlich aufgefallen ist: Dass ich erst im Außen alles unter Kontrolle haben muss, damit ich im Innen Ruhe haben kann. „Outer order inner calm“ — übrigens der Titel des neuen Buches von Gretchen Rubin – der Guru dieser Seite, weshalb ich diesen Blog überhaupt gegründet habe. Lustig, oder?

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