Tag 216 – Kapitel 7 – Familie + Partnerschaft

Hallo und willkommen zurück zu einem neuen Kapitel in meinem Glücksprojekt! Seit Sonntag soll sich bei mir alles um das Thema Familie und Partnerschaft drehen. Bis zum 19. Februar möchte ich diese besonderen sozialen Bindungen untersuchen und Ansätze zu ihrer Verbesserung finden. Das klingt etwas sachlich, aber im Grunde ist es das. Ich möchte mehr Freude in unseren Alltag bringen und gemeinsame Momente schaffen. Ich möchte mehr Kontakt mit meiner Familie in Deutschland haben.

Was sagt Gretchen Rubin?

Mein Glücks-Guru Gretchen hatte damals in ihrem Glücksprojekt den Februar ihrer Ehe gewidmet und den April dem „Elternsein“ (Parenthood). Auch in der Fortsetzung ihres Projekts in „Happier at home“ (Glücklicher zu Hause) beschäftigt sie sich jeweils einen ganzen Monat mit den Themen Ehe, Elternsein und Familie. Die Priorität, die Gretchen Rubin hier setzt, zeigt deutlich, wie wichtig uns diese sozialen Bindungen sein sollten. Auch wem Freunde und Familie nicht so wichtig sind, muss am Ende, wenn er sich damit auseinander setzt, doch bekennen, dass jeder diese Bindungen für sein persönliches Glück im Leben benötigt. Wir sind als Menschen soziale Wesen und unsere Familie ist normalerweise unsere erste echte Bindung in unserem Leben. Menschen, die sich um uns kümmern. Was waren also die Punkte von Gretchen Rubin in diesen beiden Monaten ihres ersten Projekts?

  • Kein Nörgeln und erwarte kein Lob
  • Kämpfe fair
  • Lade Probleme nicht ab
  • Zeige deine Liebe
  • Singe am Morgen
  • Erkenne die Gefühle von anderen
  • Sei eine Schatzkammer glücklicher Erinnerungen
  • Nimm dir Zeit für Projekte

Fragestellungen

Ich, wie viele andere Menschen, würden sofort die Augenrollen, wenn man auf ihre Familie zu sprechen kommt. Klar, die Familie haben wir uns nicht ausgesucht. Ich behaupte, nichtsdestotrotz, dass sie wichtig ist. Eltern, Großeltern und Geschwister, genauso wie Onkel, Tanten und Cousinen. Ganz abgesehen, von der Familie, die wir selber gründen. Aber die ist doch in den meisten Fällen ausgesucht.

Was für Fragen kann ich mir also außerdem stellen, wenn ich mich dem Thema des Monats stelle?

  • Wie ist mein Verhältnis zu …
  • Wie kann ich dieses Verhältnis verbessern oder vertiefen?
  • Für was sollte ich mich bei der Person entschuldigen und/oder bedanken?
  • Was möchte ich für ein Kind/Geschwisterteil/Partner/Elternteil sein?

Ich muss zugeben, dass ich bereits in meinem vergangenen „Extra-Monat“ viel an mir und meiner Vergangenheit – ergo auch meiner Kindheit – gearbeitet habe. Ich hatte plötzlich dieses Bedürfnis, wirklich tief in meine Persönlichkeitsentwicklung einzutauchen und da gehört nun mal auch unsere Vergangenheit dazu.

Niemand kann mir sagen, dass er in der Vergangenheit keine Fehler gemacht hat, nicht verletzt wurde und alles heile Welt war. Menschen, die sagen, sie hätten keine Ängste, haben meistens die größten von allen (Aus dem Buch: Mögest du glücklich sein, Laura Malina Seiler). Ich finde wir alle sollten uns einmal in unserem Leben mit unserer Kindheit und Vergangenheit auseinander setzen, denn, wenn sie nicht reflektiert wird, dann beeinflusst sie immens unsere Gegenwart, unser Denken und Handeln. Ich bin zum Beispiel so sehr an Organisation interessiert, weil ich Angst habe „es nicht zu schaffen“. Selbst Teile dieses Glücksprojekts transportieren in sich diese Angst von mir. Sie kann positive Auswirkung auf mich und mein Leben haben, aber sie kann mich auch stressen und zunichte machen. „Es nicht zu schaffen“, hat mich manches Mal in meinem Leben zum „nicht aufgeben“ gedrängt, wo ich vielleicht mir zuliebe loslassen hätte sollen. Ich möchte nicht bereuen. Wären die Dinge nicht so gewesen, wie sie waren, wäre ich heute nicht hier, wo ich bin. Ich bereue nichts. Ich möchte nur verstehen und auch für zukünftige Entscheidungen mich besser kennen.

Das alles also, ist Thema in diesem Monat! Das ist ein ganz schöner Brocken. Ich weiß nicht, ob ich das alles durchziehen kann in den wenigen Tagen. Aber ich versuche es, an den richtigen Dingen anzusetzen.

Und mit welchem Familienmitglied könntest du mal wieder reden?

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