Tag 200 – Bullet Journal und meine Routine

Hallo und willkommen zurück auf meinem Blog! Ich wünsche euch, dass ihr in euren Alltag zurück gefunden habt. Nach Weihnachten, Kindergeburtstag und Jahreswechsel fiel es mir persönlicher sehr schwer – aber es wird langsam. Dank meines Bullet Journals kann ich definitiv schneller in meine Routine finden, als noch vor ein paar Jahren.

Wer hat’s erfunden?

Bullet Journal? Was ist das? Ich hatte es schon oft erwähnt, aber nie richtig erklärt. Erfinder der Bullet Journal Methode ist Ryder Carroll. Ein Österreicher, der aber schon seit vielen Jahren in den USA lebt. Er hat ADS – eine Aufmerksamkeit-Schwäche und hatte schwere Probleme in seiner Schulzeit. Über die Jahre hat er für sich ein System entwickelt, mit seinen Gedanken, Plänen, Gewohnheiten und Routinen klar zu kommen und sie zu ordnen – eben in seinen Notizbüchern, die Tagebuch, To-Do-Listen und Projekt-Planung in einem waren.

Wie geht das?

Wie darf man sich das nun vorstellen? Es gibt mittlerweile jede Menge verschiedener Methoden. Und das ist das tolle – ein Bullet Journal ist etwas sehr persönliches. Jeder kann es nach seinen eigenen Bedürfnissen und Gewohnheiten anpassen. Ich gestalte also meinen Kalender selber. Jahrelang habe ich einen Filofax und daneben ein Tagebuch geführt. Leider hatte mein Tagebuch riesige Lücken, was mir wie ein Informationsverlust vorkam, weil ich schon täglich Gedanken habe, die es wert sind, sie zu notieren. Natürlich! Dann stieß ich vor einem Jahr auf die Bullet-Journal-Methode. Bei Instagram waren so viele schöne Fotos von Notizbüchern – Künstlerisch! Und da ich Papier und Stifte liebe habe ich geklickt und geklickt und geguckt und gestaunt. Dann habe ich mir ein Buch besorgt. Nicht das Original von Ryder Carroll, sondern eins von vielen Büchern, die derzeit existieren. Und habe gelesen und war begeistert. Das könnte die Lösung für mich sein! Eine Kombination zwischen Listen, Terminkalender und Tagebuch. Ich nahm mein aktuelles Tagebuch und fing einfach an. Datum, dann die jeweilige To-Do-Liste für den Tag. Während des Tages konnte ich die einzelnen Punkte abhaken oder auch nicht. Hatte ich sie nicht abgehakt, wurden sie auf den nächsten Tag übertragen. Unter der To-Do-Liste habe ich meine Gedanken oder Erlebnisse notiert. Tag Ende. Neuer Eintrag. Datum. To-Do-Liste und so geht es weiter. Irgendwann war das Buch voll und ich habe von DIN A6 Format auf DIN A5 gewechselt.

Mittlerweile habe ich am Anfang meines Journals ein Inhaltsverzeichnis (jede Seite hat eine Seitenzahl), eine Jahresübersicht, meine Lebensvision, Geburtstagskalender, meine Ziele mit Deadline, allgemeine Listen (z.B. Reisen mit Kind – was ich nicht vergessen darf), meine Prinzipien und Werte. Dann folgt der Monat, Monatsübersicht und dann die Wochen. In der Wochenübersicht notiere ich meine Routine – Dinge die ich jeden Tag machen möchte. Und dieses „Habit-Tracking“, wie es auf neudeutsch heißt, hilft mir enorm zurück in meine Routine zu kommen.

Routine

Was da so steht? Das kann ich gerne hier mit euch teilen. Vielleicht motiviert es euch ja, auch einmal so eine Gewohnheiten-Liste zu machen. Denn wie Laura Malina Seiler – Mindful-Empowerment-Coach – immer so schön betont:

„Was du jeden Tag tust, ist bedeutend, denn am Ende ist das dein Leben.“

Laura Malina Seiler

Ich habe das jetzt aus meinem Gedächtnis gezogen. Ich glaube, ihr Zitat geht etwas anders. Was aber wichtig ist – und selbst Gretchen Rubin und viele, viele andere erfolgreiche Menschen sagen das – es ist wichtig, was du jeden Tag tust!! Sei dir also dessen bewusst. Was steht nun auf meiner Liste?

  • Bett machen – das ist die erste ordentliche Tat am Tag
  • Wäsche wachen – jeden Tag eine Ladung, sonst habe ich irgendwann Stress und das Desaster ist riesig
  • Yoga/Meditation – leider immer noch keine tägliche Gewohnheit bei mir
  • Lachen – jaaa, seit meinem Eintrag steht „lachen“ auf meiner Routine-Liste
  • Podcast hören – derzeit von Gretchen Rubin oder Laura Malina Seiler
  • 2 Liter Wasser trinken
  • Foto/Video machen – sie werden so schnell groß. Mehr wegen meiner Kinder, damit ich Erinnerungen habe
  • Clean Up!
  • lesen
  • keine Ausgaben – somit habe ich mich etwas unter Kontrolle!

Das ist meine aktuelle Routine Liste! Die ändert sich immer mal wieder. Aber im Laufe der Zeit hat sich das so etabliert. Daneben habe ich noch eine Tracking-Tabelle über meine Social-Media-Aktivität. Um schnell auf einen Blick zu sehen, wann ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Und natürlich gibt es auch eine wöchentliche To-Do-Liste.

Das war es erstmal von mir zu meinem Bullet Journal. Führst du auch so etwas? Wie machst du das? Ich bin immer gespannt, von neuen Methoden zu erfahren. Vorerst wünsche ich dir noch einen angenehmen Sonntag und einen guten Start in die Woche.

2 Gedanken zu “Tag 200 – Bullet Journal und meine Routine

  1. katjetko schreibt:

    Ich überlege schon seit einiger Zeit, wie ich meine Tabellen Vereine und bin auch erst vor kurzem auf diese Bullet Journals gestoßen. Also auf Bilder davon. Deine Erklärung hilft mir jetzt weiter, danke)))

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    • Nora schreibt:

      Hallo! Das freut mich wirklich. Ich habe vergangene Woche meine Ansprüche, was das Journaling angeht, zurück geschraubt und bin wieder back to basics. Wochenübersicht mit To-Do-Liste und dann täglich, wenn ich möchte (!) oder was zu sagen habe, einen Eintrag. Von zu viel Tracking und notieren, kann einem auch die Zeit geraubt werden.

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