Tag 160 – Fazit Kreativität

Wie war denn nun, der fünfte Monat meines Glücksprojekts?
Habe ich all die mir gestellten Aufgaben erfüllt?

Antwort: Nein! Ich habe Handlettering angefangen, ein bisschen Fotografiert und kein Malen-nach-Zahlen gemacht. Ich habe immer noch keine feste Zeit in meiner Woche für eine kreative Beschäftigung und das könnte der Haken sein. Mir sausen kurz vor Ende des Jahres so viele Dinge durch den Kopf. Einige Tätigkeiten gehen mir leichter von der Hand als andere. Kreativität in meinem Verständnis braucht ein bisschen Zeit und Ruhe. Und ich bin momentan sehr unruhig. Nicht nervös, aber ich kann mich kaum ruhig hinsetzen und mich auf eine Beschäftigung konzentrieren. Wäre vielleicht mal wieder Zeit mehr zu meditieren? Es gibt doch dieses Sprichwort: Hast du keine zehn Minuten zum Meditieren, meditiere eine Stunde. Das sagt ja alles.

Ich bin es in Gedanken trotzdem mal durchgegangen, was ich statt der geplanten Kreativität gemacht habe. Ich habe zwei Fotowände gestaltet, mit Rahmen und so, eine digitale Präsentation als Dankeschön für die Glückwünsche zu unserer Hochzeit (statt Dankes-Karten – spart Papier und geht aus der Ferne schneller). Ich habe Möbel gerückt und aufgeräumt und mich um ein „cleaneres“ Ambiente im Haus gesorgt. Ich habe mit den Kindern gebastelt. Ich habe eine Torte gebacken mit Verzierung und zu guter Letzt habe ich nun endlich mein Buch angefangen zu schreiben und habe mehr als 7000 Worte zusammen getippt und eine schöne Inhaltsstruktur in einem Notizbuch notiert.

Ist das alles nicht etwa auch eine Form von Kreativität? Zählt das nicht, nur weil ich es nicht geplant hatte? Natürlich zählt das! Enorm! Wie kreativ wir manchmal in unserem Alltag sind, ohne uns dessen bewusst zu sein. Kreativ können wir auf so viele Arten und Weisen sein. Daher lasse ich den Kopf nicht hängen und mache einen Haken hinter meinen Oktober/November, weil ich ihn durchaus kreativ gebraucht habe.

Was habe ich gelernt? Ich kann meine Kreativität momentan wirklich nicht planen. Aber ich sollte mir ihrer bewusst sein, dass ich fast jeden Tag enorm kreativ bin. Ich etwas schaffe, ich etwas gestalte und fantasievoll unterwegs bin. Ohne das alles, wäre mein Leben nur halb so schön. Ich muss immer kreativ tätig sein in irgendeiner Form und mache das auch automatisch, wie man sieht, ohne dass ich es merke. Trotzdem behalte ich meine nicht erfüllten Tätigkeiten weiterhin im Auge. Nehme meine Kamera mit, wo ich kann und wenn Ferien sind, kann ich mich bestimmt öfters mal wieder ins Sofa kuscheln und Buchstaben malen. 

Wie stehst du zur Kreativität? Denk einmal darüber nach, ob du vielleicht auch versteckt kreativ tätig bist und es dir gar nicht auffällt. Ich wünsche dir viel Spaß beim Suchen! Bis bald,

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