Tag 110 – Gib und es kommt zurück

Ich freue mich, dass du hergefunden hast. Heute wollte ich einmal schauen, was Gretchen Rubin zu dem Thema Freundschaft sagt. Ich bin noch nicht durch mit ihrem ganzen Kapitel, habe aber schon einige interessante Punkte und Gedanken notiert. Für mich ist der Titel des heutigen Beitrags: Gib und es kommt zurück! eine kleine Zusammenfassung dessen, was ich gelesen habe und auch mein Fazit davon.

In erster Linie sollte Freundschaft wohl uneigennützig sein. In Richtung altruistisch. Allerdings ist es das wohl immer nur oberflächlich. Im Hintergrund lebt so eine Beziehung immer von Geben UND Nehmen. Nicht nur Freundschaft, sondern jede Beziehung zwischen zwei Wesen besteht daraus. Nun die fundamentalen Fragen, an mich und alle die mitlesen: Welche Freundschaft gibt dir viel? Und gibst du zurück? Hast du eine Freundschaft, in der du nur gibst, und nichts zurück bekommst? Wenn ja, was macht das mit dir?

Wer einmal alle seine wichtigeren, näheren Beziehungen auf diese Art scannt, kann interessantes entdecken! Ich persönlich, habe viele verschiedene Arten des Gebens aufgedeckt, auch viele unterschiedliche Beziehungen und darüber hinaus, auch einige in denen ich scheinbar nur gebe und nicht viel zurückbekomme. Da stellt sich mir die Frage, was mache ich mit diesen Menschen? Soll ich loslassen, weil ich aus dieser Beziehung nichts für mich mitnehmen kann? Schwierig.

Aber zurück zum Thema:
Sei großzügig! Sagt Gretchen. Das bedeutet nicht zwingend mit Geld und Geschenken. Mit was kannst du deinen Freunden dienen? Du könntest ihnen zuhören. Oder ihnen Zeit schenken, indem du ihnen hilfst etwas zu beenden, etwas zu organisieren oder auf ihre Kinder aufzupassen. Du könntest sie mit anderen Leuten zusammenbringen, die sie weiterbringen in ihrem Leben.

Ich habe mir letzte Woche drei Stunden mit einer Freundin Zeit genommen. Sie macht gerade eine schwere Phase in ihrem Leben durch und ich habe zugehört. Das tat ihr gut und das tat mir gut. Es verbindet und ich fühle mich ihr nun auch viel näher. Ich habe bei unserem Treffen bewusst, dass Handy in der Tasche gelassen und bewusst zugehört. ich war im Moment und konnte ihr so direkt Antworten geben, wo es nötig war, Verständnis zeigen, um sie in ihren Ansichten zu bestärken und ihr Kraft zu geben. Wir sind beide sehr zufrieden aus diesem Gespräch herausgegangen, dass hat sie mir durch eine spätere Nachricht auch noch einmal bestätigt. Es tat mir sehr gut, eine Freundschaft derart zu vertiefen, auch wenn es ihr gerade nicht gut geht.

Erinnere dich an Geburtstage! Ja, das ist mal so eine Sache. Ich bemühe mich, versage aber trotzdem häufig. Letztes Jahr hatte ich viele Menschen noch einmal um ihr Geburtsdatum gebeten., vor allem natürlich, bei den Menschen, bei denen ich mich wirklich nicht erinnern konnte und auch keine Notiz fand. Nun habe ich meinen Kalender gewechselt… und muss wieder von vorne anfangen. Noch einmal fragen! Ich hoffe, sie mögen es mir verzeihen.

Erscheine! Ist blöd übersetzt (ich lese Gretchen Rubin auf Englisch), heißt aber so viel, dass man Einladungen annehmen und auch hingehen sollte. Oder auch einfach so, mal jemanden besuchen sollte. Ohne Grund! Da ist nett und aufmerksam und kann weiter zusammen schweißen. Vor allem, wenn es in dem Zuhause der anderen Person ist. Es ist privater, persönlicher und viele Personen bewegen und reden auch anders.

Tratsch nicht! Das ist ein Thema, was ich noch nicht angeschnitten habe. Aber generell bin ich keine große Tratsch-Tante, behaupte ich. Zumindest nicht unter Freunden. Liegt nun vielleicht auch daran, dass viele Menschen, die ich hier kenne, sich untereinander überhaupt nicht kennen. Ich weiß es nicht. Ich werde noch einmal verstärkt auf meine Worte achten und sehen, ob ich wirklich so wenig tratsche wie ich denke. Generell ist es eine unschöne Sache, über andere zu reden. Mit guten oder schlechten Worten – ganz egal. Wenn man etwas über eine Person zu sagen hat, dann sollte man es der Person direkt sagen und gut ist.

Pflege deine Kontakte, gewinne drei neue Freunde! Das sind jetzt zwei Punkte zusammengezogen, weil ich mich auch darüber noch nicht kümmern konnte. Ich bin mitten in unseren Hochzeitsvorbereitungen und würde das gerne auf nächsten Monat verschieben, der ja bereits für mich hinsichtlich des Glücksprojekts in zwei Wochen (am Tag meiner Hochzeit) anfängt. Daher denke ich darüber nach, versuche mich, wo ich kann, aber ob ich das komplett erfüllt bekomme mit Routine und so, dass kann ich nicht versprechen.

Was fällt dir zum Thema Freundschaft ein? Pflegst du deine Kontakte? Tratscht du gerne? Ein bisschen Selbstreflexion ist in allen Bereichen unseres Lebens hilfreich, wenn wir es verändern oder verbessern wollen. Mit hat es über die Jahre unglaublich geholfen! Und dabei muss man das Rad nicht neu erfinden. So viele Blogs und Bücher beschäftigen sich mit diesem Thema. Dennoch, wenn du Hilfe brauchst, schreib mir gerne eine E-Mail unter meingluecksprojekt[at]gmail.com – und ich antworte alsbald (ersetze das [at] durch ein @, bitte)

 

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