Tag 78 – Rezension ‚Das Glücksprojekt‘

Hallo und willkommen zurück! Schön, dass du mich ein Stück weit bei meinem Glücksprojekt begleitest. Ich fühlte mich in den letzten Tagen etwas angespannt und habe das sogar in meiner linken Schulter gespürt. Eine Region in meinem Körper, die sich verkrampft, wenn ich gestresst bin. Da hatte ich erstaunlicher Weise sehr lange nicht mehr. Wusste aber, weil ich in mich reingehört habe, sofort was los ist. Mein Mann ist von seiner Dienstreise zurück. Ich probiere eine neue Ernährungs-App aus, die meine Kalorienzufuhr jeden Tag überwacht. Und mir rasen viele Gedanken durch den Kopf.

Zeit für mich

Da sagt mein Körper: Stopp! Ich habe versucht, meine Gedanken zu sortieren. Tief durchzuatmen. Mich ein bisschen treiben zu lassen. Das mache ich, indem ich nur die aller aller nötigsten Dinge erledige. Dabei hilft mir mein Notizbuch. Meist ist es meine tägliche Routine, die das wichtigste abdeckt – Bett machen, Wäsche, Essen, Kinder. Das war’s! Dienstag und Mittwoch war noch Unterrichten. Und heute, am Donnerstag, 06. September 2018, habe ich mir den Vormittag genommen nur für mich. Jetzt geht es mir schon besser. Auch wenn meine Gedanken weiterhin rasen. Während ich hier sitze, versuche ich tief zu atmen und die Dinge sein zu lassen und euch mit einem weiteren Artikel zu erfreuen

WERBUNG – weil Namensnennung des Buches

Eine Rezension des Buches „Das Glücksprojekt“ von Alexandra Reinwarth. Dieses Buch ist schon wegen seines Titels so nah an meinem Projekt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Und hier nun ein paar Worte und Gedanken und Ideen in Zusammenhang zu diesem Buch.

Da ich noch kein Buch mit diesem Thema geschrieben habe und „nur“ diesen Blog biete, kann ich vielen empfehlen, das Buch von Alexandra Reinwarth zu lesen. Es ist eine leichte Sachlektüre und ein sehr persönlicher Bericht über ihr eigenes Glücksprojekt. Ihr Versuch, glücklicher in ihrem Leben zu werden.

Sie kratzt an klassischen Themen: Sport, Haustiere, Buddhismus, Psychologie, Geld, Lachyoga, Freunde, Freizeit, Liebe, Arbeit und Ordnung. Fast alle Themen berühre ich auch, mehr oder weniger und ebenso Gretchen Rubin hat viele Dinge in ihrem „Glücksjahr“ angeschaut. Wenn jemand also sein eigenes Glücksprojekt starten möchte, könnte er sich an diesen Dingen orientieren. An den Bereichen, die unser aller Leben ausmachen.

Die richtige Sportart

Sport – schön fand ich, dass Alexandra kein Sportmensch ist. Was nicht bedeuten soll, sie sei kein sportlicher Mensch, sondern, dass es sie schlichtweg nicht interessiert. So war sie also auf der Suche nach der „richtigen“ Sportart – für sie als Person. Am Ende kam sie drauf, dass Spazieren das Richtige für sie ist. Für mich fand ich den Gedanken gut, dass ich gar nicht Laufen oder ins Fitness-Studio gehen. Es ist nichts für mich. War es nie. Momentan nähere ich mich dem Yoga, in der Hoffnung, dass das etwas für mich ist. Ich mag auch Fahrrad fahren und ebenso Spazieren gehen. Beides ist schwierig, in der Bergstadt Zacatecas in Mexiko. Fahrräder sind hier ungewohnt und somit ist es gefährlich. Spazieren gehen, eigentlich nur im Park schön, weil es kaum Fußwege gibt. Und der Park ist langsam langweilig. In die Umgebung, in die Berge fahren, empfinde ich als zu gefährlich. So als Frau, womöglich noch mit den Kindern hier herumzuwandern. Mach mir ein mulmiges Gefühl. Als verfolge ich das Yoga weiter. Wichtige Botschaft (was Gretchen Rubin sagt!): Was andere glücklich macht, muss dich nicht glücklich machen. Schau hin, was für dich der richtige Sport ist. Nicht, weil andere mit Joggen glücklich sind, auch joggen gehen.

Geld für Nützliches ausgeben

Geld – Mein Thema aktuell. Die Autorin kauft sich etwas Luxuriöses, das sie nicht braucht. Merkt, dass sie sich unwohl dabei fühlt und trägt die teure Kette, die sie sich geleistet hat, nicht – es machte sie nicht glücklich! Etwas teures kaufen, was sie wirklich braucht. Sie investiert in Thermo-Unterwäsche, weil sie im Winter immer friert. Es macht sie unglaublich glücklich! Und ich sage nur bravo, das ist wirklich eine schöne Investition. Ein Problem erkennen und eine Lösung dafür finden.

Was fühlt sich „richtig“ für dich an?

Freunde – mein nächstes Thema. Alexandra macht sich die Aufgabe: Alte Freunde aktivieren, neue Freunde finden und sich von jemanden trennen, der ihr nicht gut geht. Ich werde diese Punkte wahrscheinlich in meinem nächsten Kapitel übernehmen.

Arbeit – Wann bist du im flow? Versuche die Uhrzeit, die Umstände und Umgebung immer wieder zu suchen oder herzustellen, um dich in einen Flow – zu begeben. Das habe ich auch in den Zeitmanagement und Motivationsbücher gelesen. Im Flow schafft man so viele Dinge, dass am Ende mehr Zeit für anderes bleibt. In dem Buch „Das Glücksprojekt“ steht Alexandra, extra früher auf, fährt früher zur Arbeit, weil sie gemerkt, hat, dass sie ohne die normale Büroaktivität und die Unterbrechungen viel mehr schafft und war somit um 15 Uhr nachmittags durch mit ihrem Arbeitspensum. Super! Nehmt euch ein Beispiel.

In dem Buch finden sich noch mehr Details, die hilfreich sind. Im Laufe dieses Blogs und meines eigenen Glücksprojekts, lasse ich das bestimmt noch einmal einfließen. Empfehlen kann ich das Buch von Alexandra Reinwarth definitiv, daher verrate ich jetzt nicht zu viel.

Ich hoffe, dir hat die Rezension gefallen und du bist glücklich in diesem Moment, egal wo du gerade bist. Bis zum nächsten Mal!

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