Tag 76 – Nichts aufsparen

Ein glückliches Hallo und willkommen zurück auf meinem Blog. Hier dreht sich alles um mein Glücksprojekt und heute geht es um das Thema: Nichts aufsparen. Mein Glücks-Guru Gretchen Rubin beschreibt es in ihrem Kapitel zum Thema Geld sehr gut: Es gibt Dinge, die man aufspart, die man aber nicht aufsparen sollte. Das gute Geschirr, was man für besondere Anlässe aufbewahrt. Das teure Parfüm, dass man nicht benutzt, weil es einem zu kostbar erscheint. Der Schmuck, der Füller, das schöne Briefpapier, die wunderbare Seidenbluse, die Körperlotion, der gute Wein. Meistens sind es teure Dinge, die wir nicht anbrechen oder aufbrauchen wollen, weil sie so teuer sind. Was ist der Witz dabei? Wenn ich morgen sterbe, habe ich es nie benutzt. Wenn ich kaum Besuch habe, warum erfreue nicht ich mich selber an diesem wunderbaren Geschirr? Wenn mir das Aroma gefällt, warum mache ich mich selber nicht damit glücklich das Parfüm oder die Creme jeden Tag zu nutzen. Spart nichts für später auf! Heute ist der Tag an dem ihr lebt.

Im großen Zusammenhang

Heute morgen habe ich auf dem Rückweg der Kita einen Podcast gehört und einmal mehr die wahren Worte: Jeder Tag ist wie ein kleines Leben. Du kannst jeden Tag neu anfangen, etwas anders machen. Jeder Tag ist eine Chance dich zu verbessern. Und es bedeutet so viel, was du jeden Tag machst. Denn aus Tagen werden Wochen und aus Wochen werden Monate und daraus Jahre und am Ende ist das dein ganzes Leben. Es ist so wichtig, das Detail, den Tag nicht zu vergessen, aber auch das große Ganze.

Wenn wir etwas „für später“ aufsparen, bedeutet das, dass wir dem heutigen Tag einen niedrigeren Wert geben, als einem unbestimmten zukünftigen Tag. Das ist sehr traurig. Dein heutiges Ich ist es genauso wert, wie ein zukünftiges, dass es das Beste verdient. Auch du kannst das gute Geschirr nur für dich benutzen und nicht nur für deinen Besuch. Auch du kannst das Parfüm heute benutzen und nicht nur für einen Anlass, der vielleicht niemals kommt. Für dich!

Im kleinen Zusammenhang

Das war jetzt philosophischer als anfänglich gedacht. Ich wollte mich eigentlich ganz alltäglich dafür aussprechen, Dinge erst einmal aufzubrauchen, bevor ich mir etwas neues kaufe. Das fällt mir manchmal schwer, aber ich konzentriere mich nun vermehrt darauf. Ich hatte bereits erwähnt, dass ich ein „overbuyer“ bin. Das heißt, dass ich gerne auf Vorrat kaufe. Dies sinnvoll einzusetzen (Klopapier ja, Shampoo nein), dass versuche ich momentan zu verinnerlichen. Denn Dinge aufzubrauchen, bevor ich neues kaufe, gibt dem Alltag etwas ruhiges. Nicht alles, was ich sehe, kann ich kaufen, weil ich erst einmal das alte aufbrauche, insofern es aufbrauchbar ist. Wozu kaufe ich diese Armbanduhr, wenn ich bereits eine habe? Ist meine alte kaputt? Nein? Dann brauche ich keine weitere Armbanduhr. Oder: ich sollte die alte Uhr erst verkaufen, verschenken, etc. um mir den Kauf einer anderen Armbanduhr zu genehmigen.

Praktiziert man dies bis zu einem bestimmten Niveau, kommt als Ergebnis wohl ein sehr bescheidener Mensch heraus, der sich mit dem zufrieden gibt, was er hat. Und das ist ja meine Monatsaufgabe. Also werde ich weiterhin nichts aufsparen oder neues kaufen bis ich meine Dinge, die ich besitze, aufgebraucht und benutzt habe.

Ich wünsche euch einen glücklichen Tag!

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