Tag 66 – Kauf dir Glück

Hallo und schön, dass du mitliest! Heute also ein Resümee über das Kapitel 7 von Gretchen Rubins Happiness-Projekt. Da dreht es sich um Geld und Glück. Kann man Glück kaufen? Vielleicht nicht Wort wörtlich. Aber man kann Dinge kaufen die glücklich machen. Macht Geld glücklich? Ja! Denn durch die Dinge, die man kaufen kann. Ganz simpel und ich werde keine Philosophie daraus machen.

Selbstverständlich in Maßen. Denn wenn ich gerne Pizza mag und Geld dafür habe, mir eine Pizza zu kaufen, dann macht mich das glücklich. Wenn ich mir jedoch jeden Tag Pizza kaufe, dann macht das nicht mehr glücklich. Ein wirkliches Glücksgefühl kann entstehen, wenn man sich etwas wünscht, spart und sich endlich das Erwünschte leisten kann. Wenn es etwas Sinnvolles ist, was man oft benutzen kann (Schuhe, Schmuck, Parfüm, Stifte, theoretisch auch Spielzeug). Einzigartigkeit der Dinge in eigenem Besitz machen glücklich. Gretchen Rubin zieht ein Beispiel von einem ihrer Leser heran: Ein Kind liebt sein blaues Auto und spielt jeden Tag damit. Seine Großmutter schenkt ihm daraufhin 10 Autos. Plötzlich will das Kind nicht mehr mit den Autos spielen. Als es gefragt wird, warum es nicht mehr mit seinem Auto spielen möchte, wo es doch vorher mit nichts anderem gespielt hat, antwortet es: Ich mag es nicht, viele Autos zu haben.

Sich mit etwas verwöhnen

Sich etwas kaufen, was man lange haben wollte, sich aber nie gekauft hat, weil es einem zu teuer erschien. Etwas Ersehntes. Alexandra Reinwarth schreibt in ihrem „Glücksprojekt“, dass sie sich immer eine bestimmte Kette gewünscht hatte. Lange hat sie darüber nachgedacht und sie am Ende gekauft. Als sie sie hatte, trat das ein, was Forscher in aller Welt beobachten: der Reiz ist weg. Die Glückskurve sinkt ab. Das passiert auch Lottogewinnern. Am Anfang sind sie überglücklich. Kaufen sich, was das Herz begehrt und nach ein paar Monaten, ist das viele Geld „normal“. Der Reiz ist verloren und sie sind so glücklich oder unglücklich wie zuvor. Gretchen Rubin zählt für diesen Punkt viele Dinge auf, die sie bereits in ihrem laufenden Glücksprojekt gekauft hat. Sie kauft ein teures Fitness-Training und ist sehr glücklich damit. Sie veranstaltet eine Party für ihre Schwester, um glückliche Momente zu sammeln. Sie kauft Stifte, um nicht immer Werbekugelschreiber zu nutzen und es zu genießen, zu schreiben. Sie spendet Geld. Sie kauft eine Ablagekiste, um all die Erinnerungen ihrer Kinder schnell und ordentlich zu verstauen.

Gretchen Rubin ist demnach bereits die Königin des Glücksmomente-Schaffens. Sie weiß, worauf es ankommt. Mit was verwöhne ich mich? In den letzten Monaten vor meinem Glücksprojekt habe ich mir in der Tat jede Menge Stifte gekauft. Ich habe mit Bullet Journaling angefangen – ausführliches Kalender-Tage-Notizbuch führen. Außerdem möchte ich Lettering – also schön Schreiben – anfangen und dafür „braucht man unbedingt“ Brush-Pens. Die habe ich mir „sauteuer“ geleistet. So viel dazu. Außerdem verwöhne ich mich jeden Monat mit pflanzlichen Kosmetikprodukten. Da sitze ich als Vertreterin von Natura-Kosmetik ja nun (leider – für den Geldbeutel) an der Quelle. Aber ich genieße es ehrlich!! Pures Glück – täglich.

Dabei belasse ich es heute mal und schreibe bald weiter, über das Thema: „Ausgeben“.

Glückliches Verwöhnen! Gönnt euch was

Unterschrift

 

Beitragsbild: https://www.pexels.com/photo/woman-carrying-tote-bags-975250/

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