Tag 63 – Kapitel 3 – Das liebe Geld

Hallo und willkommen zurück! Ich bin angekommen in Kapitel 3 meines Glücksprojekts. In diesem Monat beschäftige ich mich mit dem Thema Bescheidenheit.
Bescheidenheit in meiner Einstellung, aber auch und vor allem in materieller Hinsicht.

Dazu mein Video auf meinem YouTube-Kanal. Ich würde mich freuen, wenn ihr einmal vorbeischaut.
Ich bin ein Konsum-Kind und möchte dieses konsumieren gern unter Kontrolle bringen. Was bedeutet, wenn ich Geld ausgebe, dann bewusst.

Kauf dir Glück

In diesem Monat werde ich außerdem den Monat Juli vom „happiness project“ von Gretchen Rubin lesen. Ich habe bereits einmal reingeschaut. Sie denkt über die Beziehung zwischen Glück und Geld nach und nimmt sich unter dem Titel: „Kauf Dir Glück!“ diese Dinge für ihren Monat vor:

1. sich eine Kauforgie genehmigen
2. nützliche Dinge kaufen
3. mehr Geld ausgeben
4. eine Sache aufgeben

Das klingt nun vielleicht etwas seltsam. Dafür muss man verstehen, dass Gretchen Rubin sich selbst als eine übertrieben sparsame Person sieht. Also schon so, dass sie kaputte, abgenutzte und unschöne Dinge benutzt oder sich mit ihnen umgibt. Das wollte sie ändern. Da ich nun genau das Gegenteil bin, bestünde meine Aufgabe darin, möchte ich mir ein Beispiel an ihrem Monat nehmen, diese Punkte auf meine Persönlichkeit zu übersetzen. Punkt 2 und 4 kann ich sicherlich so gelten lassen. Punkt 1 und 3 werde ich überdenken.

Shopping-Diät

Dabei kann mir das Buch „Ich kauf nix“ von der österreichischen Autorin Nunu Kaller helfen. Sie bemerkt, dass sie eine Unmengen an Kleidung hat, was sie selber schon abartig findet und verordnet sich ein Jahr der Shopping-Diät. Zudem beschäftigt sie sich mit der Herkunft von Textilien. Auch in dieses Buch habe ich bereits reingeschaut. Es schwankt zwischen witzig, Galgen-Humor und blanker Ernst. Nunu Kaller fasst einige Fakten zusammen, die ich als Durchschnitts-Belesener-Mensch ahne, aber eigentlich doch nicht richtig benennen könnte. Das für ein Baumwoll-T-Shirt 2700 Liter verbraucht werden, durch Anbau, Färben, etc. das ist schon erschreckend. Zumal ich nun auch noch in einem Land wohne, in dem Wasser wirklich Mangelware ist und ich merke wie kostbar. Nunu Kaller gab sich in ihrem Jahr ohne shoppen gewisse Regeln. Sie durfte nichts kaufen, was in irgendeiner Form Mode ist, Schuhe, Accessoires eingenommen. Ausgenommen Möbel, Deko, Parfums, usw. Außerdem durfte sie Sachen selbermachen; mehr noch: sie gab sich die Aufgabe einen Nähkurs zu machen und einen Pullover zu stricken. Sie informierte sich über Herstellungsbedingungen der Produkte, dies sie so gerne kaufte.

Die Herausforderung

Meine Ausgaben werde ich genau begutachten und einmal aufzeigen, was ich so für Dinge anschaffe und ob das sehr sinnvoll ist. Eine Schwierigkeit oder Ausnahme, wie auch immer man es nennen möchte, wird es sein, Dinge für meine Hochzeit im Oktober zu kaufen. Auch da will alles gut überlegt sein, was nun „nötig“ ist, und was nicht. Und ob es nicht noch eine schlichtere oder günstigere Variante gibt. Bei diesen Überlegungen könnt ihr mich begleiten.

Gelerntes festigen

Als zweite Säule in diesem Kapitel benenne ich die Balance: Balance zwischen meinem „neuen“ Arbeitsleben und meiner eigenen Selbstachtung. Ich möchte die Kapitel 1 und 2 noch einmal für mich Revue passieren lassen und festigen. Damit ich nach dem Kapitel 3 frisch weitermachen kann, mit meinem Glücksprojekt.

Nun denn, ich freue mich, wenn ihr mitlest, wie es mir in meinem dritten Monat so ergeht. Bei Fragen, bekommt ihr gerne Antworten unter:

meingluecksprojekt@gmail.com

Glückliche Momente wünscht euch

Unterschrift

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s