Tag 47 – Was sagt Gretchen?

In meinem Juli/August Monat dreht sich alles um das Thema Arbeiten. Außerdem habe ich dazu das Kapitel 3 bei Gretchen Rubin, also ihren Monat März gelesen, bei dem sich ebenfalls alles ums Arbeiten dreht. Sie beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Einen Blog schreiben
  • Genieße es, zu versagen
  • Frag nach Hilfe
  • Arbeite mit Verstand
  • Genieße die Gegenwart

Einen Blog schreiben. Nun, das Thema hat sich für mich erledigt. Gretchen bezieht sich dabei darauf, dass etwas Neues zu lernen oder sich selber herauszufordern, einen großen Glücksschub auslösen kann, wenn man nach wenigen Wochen plötzlich Japanisch spricht oder Torten backen kann. Sie selber wollte sich nicht mit Violine-Unterricht ablenken, sondern etwas Neues in ihrem Berufsfeld schaffen. Also, fing sie als Schriftstellerin an, zu bloggen. Bei mir ist es umgekehrt: Ich bin bereits Multi-Bloggerin und möchte Schriftstellerin sein. Ich denke, die Herausforderung ist groß genug und etwas Neues werde ich in nächster Zeit sicherlich auch lernen, für meinen Teil.

Wie läuft es mit dem „Berufswechsel“ bei mir momentan? Ich bin noch dabei mir vorerst eine Routine des täglichen Schreibens anzueignen und meine drei Blogs zu pflegen. Ich gebe dem noch zwei Wochen, dann gehe ich auf die nächste Ebene. Nebenher notiere ich Ideen, Fragmente und alles, was mir für ein Buch einfällt, handschriftlich.

Genieße es, zu versagen

Aus einem Rückschlag lernen und daraus Erfahrung mitnehmen. Gut, dies ist ein interessantes Thema. Während meiner Journalisten-Ausbildung musste ich vor allem lernen mit Kritik umzugehen und mich verbessern lassen. Das hat mir viel geholfen und mich auch weit gebracht in meiner Person. Ich denke, dass ich zukünftig in dieser Hinsicht noch mehr lernen werde; auch Kritiker sollte ich direkt suchen und ihre Worte zumindest überdenken. Ob und wie ich diese Kritik dann umsetze, dass sollte ich dennoch selbst entscheiden. Ich beziehe mich da auf die Situationen, wenn jemand mir mit einem völlig neuen Handlungsverlauf kommt oder ein ganzes Kapitel umschreiben will. Mein eigenen Stil sollte ich schützen. Dennoch können Vorschläge von außen, stets hilfreich sein.

Effizienz durch Zeitmanagement

Gretchen Rubin versucht in ihrem „Happiness-Projekt“ mit Verstand zu Arbeiten – sie strebt vor allem nach Effizienz – also in wenig Zeit viel erledigen. Zeitmanagement ist hier wohl das Stichwort und genau das ist auch bei mir Thema. Meine Lektüre der letzten Tage drehte sich eben um dieses Thema – Zeitmanagement, aber auch Motivation. Ich habe den Gedanken, wenn ich mich motivieren kann, auch für Aufgaben, die mich nicht vor Begeisterung schütteln, dann klappt es auch mit dem Zeitmanagement. Motivation und Zeitmanagement gehen Hand in Hand. Und wenn beides einmal ganz gut läuft, dann kann ich an der Effizienz arbeiten. Ich bin eher der Typ, der mal eine Power-Halbestunde einlegt als stundenlang durchzuackern. Auch Gretchen Rubin schaut, wo sie in ihrem Alltag Zeit verschwendet. Zu viel Fernsehen? Kann man zwei Dinge problemlos parallel erledigen? Meist sind es schöne Tätigkeiten und Verpflichtungen, die sich kombinieren lassen. Kinder abholen + Podcast hören oder Bügel + Fernsehen. Es gilt für mich noch herauszufinden, wo ich die meiste Zeit verschwende. Auch wenn ich von mir das Bild habe schon recht effizient zu sein. Aber, wer weiß…

Lebe im Jetzt

Im Moment wirklich zu sein und das Jetzt zu genießen, dass ist etwas, was ich nicht so gut beherrsche. Ich bin die meiste Zeit im Jetzt, weil ich so viel um die Ohren habe, dass ich maximal an Morgen denken kann, aber mehr auch nicht. Daher habe ich ja meinen Kalender, um mir nicht so viele Gedanken über Zukünftiges und viel weniger über Vergangenes zu machen. Aber dann wirklich im Moment die Kaffee Tasse zu genießen, sie zu schmecken und nicht mit den Gedanken woanders zu sein. Das erfordert Training und Beherrschung. Beim Duschen das Shampoo zu riechen und nicht daran zu denken, was ich den Kindern gleich anziehe. Beim Frühstücken das Essen zu schmecken und bewusst zu kauen und nicht daran zu denken, was ich meinen Deutsch-Schülern gleich zeige. Auch das geht einher mit Zeitmanagement, meiner Meinung nach. Wenn ich mich gut organisiere, habe ich es nicht nötig über andere Dinge nachzudenken, sondern kann den Moment genießen.

Einige Aufgaben kann ich also aufgreifen. Definitiv die Punkte mit: Lebe im Moment und arbeite effizient. Ich melde mich, wie das so läuft.

Euch einen glücklichen Tag, egal von wo ihr mitlest.

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