Tag 33 – Kapitel 2 – Lebenstraum

Hallo und willkommen zurück! Heute also schon Tag 33. Ich befinde mich seit drei Tagen im zweiten Monat meines Glücksprojekts. In diesem neuen Kapitel soll sich alles um das Thema „Arbeiten“ drehen. Ich hatte mir zuvor aufgeschrieben,

  • dass ich feste Zeiten fürs Arbeiten einplanen möchte,
  • dass ich nach einem Job im Sprachzentrum der Universität fragen will,
  • dass ich mich außerdem mehr auf meine Arbeit als Vertreterin konzentrieren möchte
  • und darüber hinaus schauen wollte, ob ich mir meine Arbeit als Deutschlehrerin mit Online-Kursen aufbauen könnte.

Das ist Es nicht, was ich machen möchte

Am Freitag habe ich alles noch einmal durchdacht, was ich zu Beginn meines Glücksprojektes so notiert habe und dann alles durchgestrichen. So ein Mist! Ich werde jetzt nicht länger um den heißen Brei herumleben. Ich werde mir keinen neuen Job suchen und ich werde auch keine Deutschkurse Online geben. Ich mag die Arbeit als Deutschlehrerin, aber das ist es nicht, was ich machen möchte.

Ich mag die Arbeit als Vertreterin für Natura – eine brasilianische Kosmetik-Firma, die in Mexiko ausschließlich über Direktvertrieb verkauft wird. Ich bin da mittlerweile schon so etwas wie eine Führungskraft, weil ich 10 Mitarbeiter habe, die allerdings alle für ihre eigene Rechnung arbeiten. Ich informiere, coache sie, kümmere mich, wenn es ein Problem gibt. Ich mag die Arbeit, mich macht sie glücklich und ich liebe die Kosmetikprodukte. Dabei bleibe ich also, aber tief in meinem Herzen ist es nicht, was ich machen möchte.

Was will ich dann?

Ich will Schriftstellerin sein. Das klingt gewöhnlich, weil ungefähr jeder vierte Mensch auf seine Dinge-die-ich-in-meinem-Leben-machen-möchte-Liste setzt: ein Buch schreiben. Aber ich meine es ernst. Gretchen Rubin sagt: Das was du mit 10 Jahren gemacht hast, machst du mit Sicherheit auch heute noch gerne, wenn nicht sogar beruflich. Mit zehn Jahren habe ich angefangen Tagebuch zu führen und habe begonnen Geschichten aufzuschreiben. Bis heute lese ich mit Freude die Kurzbiographie des Autors eines Buches, wie er dazu gekommen ist, Autor zu werden, was er vorher gemacht hat oder einfach wie er jetzt lebt. Besonders faszinierend fand ich zu einem späteren Zeitpunkt, als ich selber im Studium war, die Biografien, die kurz darstellten: „…. hat seine Karriere als XY aufgegeben, um sich voll und ganz dem Schreiben zu widmen.“

Gretchen Rubin ist auch so ein Beispiel. Jura studiert. Angefangen zu arbeiten, gemerkt, dass sie das nicht will und ist Autorin geworden. Hat sich über die Jahre weiterentwickelt, bis sie ihre Nische gefunden hat. Was habe ich getan? Jura studiert, als Journalistin gearbeitet. Deutschlehrerin, Kosmetik…. irgendwas reicht es auch mal. Die Sehnsucht ist groß. Die Ideen da.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen

Ich habe schon einmal, vor etwas mehr als zwei Jahren, täglich geschrieben – als Lokal-Journalistin. Irgendwann war es einfach drin, auf Knopfdruck kreativ zu sein. Das möchte ich nun wieder zurückholen. Das neue Kapitel wird sich also ums Schreiben drehen.

  • täglich schreiben
  • Blogs pflegen
  • Kreatives schreiben
  • Gretchen Rubins März lesen
  • Ideen notieren
  • neue Lektüre suchen

Da habe ich also meine Punkte für diesen Monat, jetzt kann es losgehen! Was sagt ihr dazu, seinen Lebenstraum anzupacken? Herzenswünsche wahr werden zu lassen? Tragt ihr vielleicht auch etwas im Herzen und lasst es nicht raus?

Ich wünsche euch einen glücklichen Tag, eine glückliche Woche!

PS: Wer das ganze gern als Video sehen möchte:

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