Tag 22 – Kriterien des eigenen Glücks

Die Suche nach dem eigenen Glück ist ja schön und gut, aber woran kann ich denn nun mein eigenes Glück messen? Wie kann ich mein eigenes Glück steigern, und wo fange ich an?

Gretchen Rubin, bisher wohl mein Glücks-Guru, hat für diese Fragestellung vier Kriterien zusammengestellt, anhand derer man sein aktuelles Glück messen kann und, was viel wichtiger ist: wie ich mein Leben verbessern kann und dadurch meine Glücksmomente, mein Glücksgefühl steigern und zufriedener mit mir und mit meinem Leben bin. Diese vier Kriterien verlangen natürlich Eigenleistung. Grübeln und Achtsamkeit: im Sinne von, sich selber beobachten und fühlen und Schlüsse daraus ziehen.

Mit 4 Kriterien zum Glück

Frage dich und denke darüber nach:

  • Was lässt dich, dich selbst gut fühlen? Was macht Spaß, befriedigt dich, was gibt dir Energie?
  • Was lässt dich, dich selbst schlecht fühlen? Wann empfindest du Wut, Verwirrtheit, Langeweile und/oder Frustration?
  • Fühlt sich etwas nicht richtig an in deinem Leben? Reflektiert dein Leben deine Werte?
  • Hast du Quellen für Wachstum? In welchem Bereich findest du Wachstum, Herausforderung, Bildung, Fortschritt und/oder herausragende Beherrschung einer Sache?

Über diese Fragestellungen nachgedacht, kommt man relativ schnell auf die Dinge, die einem vielleicht aufstoßen. Der Pfad zum Glück befindet sich nun dahingehend, dass man diese negativen Punkte versucht zu minimieren und die positiven Punkte öfter zu aktivieren.

Meine Antworten

Einige werden nun vor Neugierde fast platzen und sich fragen, was ich denn nun in mein Notizbüchlein zu diesen Fragen geschrieben habe. Ist nur recht, hier folgen die Antworten, allerdings behalte ich mir das Recht vor, dass der Antwortkatalog nicht abgeschlossen ist! Ich bin noch am beobachten und fühlen.

Gutes Gefühl gibt mir, zu lesen, mich morgens zu duschen und erfrischt in den Tag zu starten oder umgekehrt abends zu duschen und mich zu entspannen und in ein frisch bezogenes Bett zu plumpsen. Mich zu schminken, es hat etwas Meditatives für mich und ich fühle mich super hinterher und habe währenddessen jede Menge Freude mit all den Pinseln und Farben. Malen fühlt sich gut an (Stift und Papier – Make-Up auftragen hat natürlich auch was von Malen…), Schreiben – egal was. Im Bullet Journal oder private E-Mails oder in meinen Blogs

Schlechtes Gefühl gibt mir Nutella, Süßigkeiten oder Chips-Gedöns zu essen. Schlecht fühle ich mich, wenn ich nicht dazukomme in mein Tagebuch zu schreiben. Außerdem fühle ich mich schlecht, wenn ich kein Einkommen habe – ja, ich rede hier von Geld.

Was fühlt sich nicht richtig an, in meinem Leben? Ich habe wirklich darüber nachgedacht, aber Job, Familie, Freunde, Wohnort… alles top. Mein Leben fühlt sich für mich richtig an.

Meine Quellen des Wachstums sind Sachbücher, aus denen ich immer etwas für mich mitnehme. Außerdem ist meine Arbeit als Deutschlehrerin sehr befriedigend und lässt mich immer wieder neues Lernen, neue Schüler, neue Situationen, auf die ich mich einstellen muss. Des Weiteren ist meine Arbeit bei der Kosmetikfirma Natura eine Quelle des Wachstums. Ich steige gerade als Führungskraft auf und habe 10 Mitarbeiter. Ich muss mich fortbilden und Kurse belegen, neue Sachen lernen und diese an meine Mitarbeiter weitergeben. Das ist ein permanenter Prozess.

So sieht es bei mir aus. Und bei Dir? Denk darüber nach und wenn du Lust hast, teile deine Beobachtungen mit mir, schreib mir eine E-Mail oder hinterlasse einen Kommentar.

Ich wünsche dir einen glücklichen Tag!

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