Tag 20 – Vergleich mit Gretchen

Hallo und willkommen zurück. Ich habe Gretchen Rubins „Januar“ und „Oktober“ gelesen. Bei ihr geht es in diesen beiden Monaten um Energie und Achtsamkeit. Im Januar beschäftigt sie sich mit Schlaf, Sport, Ordnung, Energie und mit nervigen Aufgaben. Darüber habe ich bereits einiges geschrieben, weshalb ich mich heute mit dem Oktober besagter Autorin und ihres Glücksprojekts beschäftigen möchte.

Meditation

In Gretchens Oktober dreht es sich um Achtsamkeit: sie untersucht die Koan-Meditation, untersucht „Wahre Regeln“, möchte ihren Geist mit etwas Neuem stimulieren und ein Ernährungstagebuch führen. Wie war das für sie? Scheinbar ein Mittelmaß. Die Autorin wies die Empfehlungen zu Meditieren und ähnliche „klassische“ Achtsamkeit-Methoden zurück. Es wäre nichts für sie. Daher widmete sie sich der Koan-Meditation, die wohl Aphorismen beinhalten, die erstmal so keinen Sinn ergeben und durch längeres Grübeln (=aka Meditieren), stößt man auf den tieferen Gehalt.

Diese Art der Meditation wäre nun wieder nichts für mich. Dafür kann ich für mich behaupten, dass die „klassische Meditation“ mich reizt. Für mich steht sie sogar auf meiner Liste für mein Glücksprojekt, ist aber später (im November oder Februar) geplant. Ich denke, das geht in Ordnung. Bei ihr war das Thema im 10. Monat angedacht, daher empfinde ich es nicht als zu spät, obwohl ich Selbstachtung ganz an den Anfang gesetzt habe. Andere Punkte in meinem Leben zu lösen, erwecken bei mir mehr Neugierde und ein größeres Dringlichkeitsgefühl. Daher: Meditation ist erstmal verschoben (außerdem wollte ich vorher die passende Lektüre lesen – ein Buch besitze ich bereits… – klar. Ich lasse das mal unkommentiert).

Prinzipien

Wahre Regeln prüfen – Gretchen beschreibt diese Wahre Regeln als Prinzipien, um Entscheidungen zu treffen oder Prioritäten zu setzen. Zum Beispiel: Ihre Kinder sind ihre erste Priorität. Mach jeden Tag Sport oder „Ja“ wird schnell gesagt, „nein“ niemals. und ungefähr noch 15 mehr. Manchmal folgen wir diesen wahren Regeln, ohne uns dessen bewusst zu sein, schreibt sie. Daher versteht sie unter Achtsamkeit, diese „Wahren Regeln“ zu identifizieren. Das ist vielleicht gar keine schlechte Idee. Ich habe nämlich keine Ahnung, ob ich Prinzipien habe oder nicht. Spontan würde ich sagen, ich handel immer intuitiv. Aber wahrscheinlich stimmt das gar nicht. Also, habe ich für die nächsten 13 Tage eine weitere Aufgabe (dann beginnt das nächste Kapitel).

Neues Lernen

Den Geist auf neue Weise stimulieren. Fokussieren, Hypnose, Zeichnen, Musik, all das hat sie in ein oder anderer Weise probiert. Hut ab. Hypnose kommt für mich nicht in Frage. Zeichnen kommt im Oktober „Kreativität“ dran. Musik macht glücklich und stimuliert unsere Laune. Das soll wissenschaftlich bewiesen sein, sagt Gretchen und ich glaube ihr, denn sie liest viel und recherchiert noch mehr. Und irgendwo liegt es auch klar auf der Hand. Ergo, werde ich mich auch diesem Thema in den nächsten Tagen widmen. Ich habe nämlich keinerlei Bezug zu Musik.

Ernährungstagebuch

Unsere amerikanische Autorin hat es interessanterweise nicht geschafft ein tägliches „Food-Diary“ zu führen. Ich habe das eine zeit lang geschafft, aber es führt bei mir nicht zu einer Veränderung in meinem Verhalten. Es heißt, dass Menschen besser essen, wenn sie ein Ernährungstagebuch führen. Das kann ich für mich nicht bestätigen. Scheinbar juckt mich mein schlechtes Gewissen nicht im geringsten. Anders hat es ja geholfen, zu planen, was ich Essen möchte. Zumindest die Hauptmahlzeit. Ich denke, damit fahre ich mit meiner Persönlichkeit vor Augen besser, im Sinne von Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Damit habe ich zwei neue Aufgaben für die nächsten 13 Tage: Musik und Prinzipien. Das macht das ganze schön rund. Darüber freue ich mich. In den nächsten Tagen gibt es dann auch noch ein neues Video auf meinem YouTube-Kanal. Schaut doch mal rein!

Liebe Grüße und einen glücklichen Tag!

Unterschrift

 

Beitragsbild von: https://www.pexels.com/@picjumbo-com-55570

2 Gedanken zu “Tag 20 – Vergleich mit Gretchen

  1. Mirjam schreibt:

    Hallo Nora,
    ich blättere jeden Sonntag die Werbeheftchen durch und lasse mich dadurch inspirieren und stelle dann einen Essensplan für die Woche auf. Dabei versuche ich auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und auch auf die Dauer der Zubereitung. Ich plane das Essen so, dass wenn wir abends warm essen wir dann am nächsten Mittag noch davon essen können. Ich gebe das Essen meinem Mann dann in einer Tupperdose mit. An dem Tag an dem es dann mittags die Reste des Vortags zu essen gibt, gibt es abends dann ein kaltes Abendbrot. Entweder ein Salat und Brötchen . So komme ich nicht in Gelegenheit meinem Heißhunger nachzugeben und kaufe günstig ein.

    Gefällt 1 Person

    • Nora schreibt:

      Hallo Mirjam!
      Danke für deinen Kommentar. Das ist wirklich eine schöne Idee. Vor allem, weil mein Mann und ich gerade planen fürs nächste Jahr, dass er ein oder zwei Tage in der Woche mittags nach Hause kommt zum Essen – wegen der Gesundheit und auch um Geld zu sparen. Er isst sonst immer in einem Lokal. Ich werde mir das mal gut durch den Kopf gehen lassen, aber ich denke, dass ich ein sehr gutes System! Vielen lieben Dank!

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