Tag 1 – Den Anfang machen

Willkommen zurück! Heute also werde ich erklären, was für den ersten Monat geplant ist. Unter der Rubrik „Mein Glücksprojekt“ könnt ihr etwas über meine Strukturierung des ganzen Jahres erfahren. Im Juni möchte ich mich mit Selbstachtung beschäftigen. Was verstehe ich darunter? Sich selbst zu achten! Achtsamkeit wäre ein anderes Wort.

Whole 30

Für mich dafür momentan ganz aktuell: Meine Ernährung. Vor drei Wochen habe ich das Programm Whole30 angefangen. Im Internet kann man alles dazu finden. Die Erfinderin Melissa Hartwig ist so überzeugt davon, dass sie die gesamte Idee dahinter, die Regeln, online gratis zur Verfügung stellt. Was steckt also dahinter? 30 Tage lang Verzicht auf Zucker oder Zuckerersatzstoffe, Milchprodukte und Getreideprodukte, um den Körper wieder in sein Gleichgewicht zu bringen. Nach den 30 Tagen kann man ganz langsam wieder einzelne Produkte in seine Ernährung mit einbeziehen. Sinn ist es, zu sehen, welche Nahrungsmittel einem gut tun und welche nicht.

Eine Woche durchgehalten

Wie lief das wohl? Erraten. Eine ganze Woche habe ich durchgehalten. Mit zwei kleinen Kindern muss ich, hier etwas abessen, da einen Finger ablecken… so richtig streng geht das bei mir nicht. Ich will es nicht nur auf die Kinder schieben, aber es macht mir alles unnötig kompliziert. Heute also fange ich meine eigene Version an. Ich erlaube mir Milch und Süßstoff in meinem Kaffee. Ich trinke eh nur einen Kaffee am Tag. Und drei Tortillas am Tag – die sind hier in Mexiko aus 100% Mais. Einmal in der Woche einen Muffin oder so, sofern ich Lust dazu habe. Abgesehen davon verzichte ich auf Reis und Nudeln; Kartoffel sind bei Whole30 erlaubt, auch Süßkartoffeln, daher komme ich gut aus. Der Rest setzt den Akzent auf selber kochen.

Besser selber kochen

Im vergangenen halben Jahr hatte ich mir zu sehr angewöhnt, außer Haus zu essen oder Essen zu holen. Es gibt hier wundervolle Küchen, die hausgemachtes Essen verkaufen, jeden Tag frisch. Da habe ich mich gerne bedient. Das reduziere ich nun wieder. Kommt unserer Haushaltskasse auch zugute. Ich habe kein Problem selbst zu kochen und es fehlt mir auch nicht an Ideen. Abgesehen davon, kann ich mit zwei kleine Kindern nichts ausgefallenes kochen und so ist alles stets simpel gehalten.
Das war es eigentlich mit der Ernährung. Es durchziehen ist nun also die Devise.

Meine (aktuelle) tägliche Routine

Was gehört noch mit in den Juni? Gewohnheiten beibehalten. Ich habe in meinem Bullet Journal (seit April führe eines und bin sehr zufrieden, darüber später bestimmt auch noch mal mehr) meine täglichen Gewohnheiten notiert:

  • Bett machen – täglich sein Bett zu machen, lässt einen den Tag schon mit einem ordentlichen Gedanken beginnen und ich persönlich finde es auch schöner, mich abends in ein gemachtes Bett zu legen.
  • 2 Liter Wasser trinken – damit versage ich leider permanent. Dabei ist es so äußerst wichtig. Für den Körper, für die Haut.
  • Foto – damit meine ich, dass ich gerne versuchen würde, täglich wenigstens ein Foto zu machen. Meist doch mit dem Handy. Als Erinnerung, als Dokumentation.
  • Wäsche – ich muss theoretisch täglich eine Ladung Wäsche waschen, sonst wird es irgendwann eng. Oder doch zumindest Wäsche zusammenlegen und wegsortieren.
  • 30 Minuten lesen – ich möchte generell gerne mehr lesen und hoffe stets, mich damit motivieren zu können. Allerdings möchte ich mich im Rahmen meines Glücksprojektes auf Romane beschränken, weil ich sonst allzu gerne in Sachliteratur abschweife und mich damit manchmal übernehme. Ich lese momentan ein Buch über Bullet Journaling, eines über Ernährung, eines über Meditation und noch einmal das Happiness Projekt von Gretchen Rubin.
  • Instagram – ich möchte gerne mehr dort posten, weil mir die Community gefällt.
  • no spending – keine Ausgaben – das ist ein Schwäche meinerseits, die ich versuche unter Kontrolle zu bekommen. Auch das wird bestimmt noch Thema hier sein.

Diese Gewohnheiten zur Routine werden lassen, soll mich beschäftigen. Außerdem neue Gewohnheiten rund um die Ernährung hinzufügen.

Zeit für mich

Des Weiteren habe ich mir für diesen Monat vorgenommen, mir Zeit für mich zu nehmen. Und zwar fest in meinen Alltag zu integrieren. Ich habe den Verdacht, dass ich einen richtigen Termin mit mir selber machen und in auch einhalten muss, um Zeit für mich zu haben.
Was möchte ich mit dieser Zeit dann anfangen? Lesen, Maniküre, Telefonieren, E-Mails beantworten. Mir fällt bestimmt noch viel mehr ein. Das wird sich zeigen.

Auf meinem Plan steht außerdem eine Routine für Sportübungen einrichten. Das würde von zuhause aus sein. Ich habe im Frühjahr bereits eine ansprechende App gefunden und würde nun gerne eine Routine finden. Ich werde ja auch nicht jünger.

So viel zu meinen Plänen für den Juni. Vielleicht ist es ein bisschen viel, aber nichts davon ist wirklich neu. Ich möchte gerne mehr auf meine Bedürfnisse achten, weil ich mir vorstelle, dann mehr Energie für meine Familie und andere Menschen zu haben. Das ist wie im Flugzeug: Immer erst die eigene Sauerstoffmaske aufsetzen, dann sich um andere kümmern. Wenn du selber ausfällst, bringt das niemandem etwas.

Bis bald und euch einen glücklichen Tag

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